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Frauenchor Oberbieber

Mit einem Jubiläum anlässlich des 135- jährigen Bestehens des Oberbieberer Männergesangvereins (MGV) war die Saat gelegt. Es sollte ein „Bunter Abend" werden, den Herbert Kutscher für die Freunde des MGVs und des Männerchors Wettingen vorberetete.
Interessierte Frauen gab es bis dahin genug, die sich mit dem Gedanken trugen, hier gemeinschaftlich etwas auf die Beine zu stellen.
Der Beginn war holprig, man musste sich erst finden und zu einem festen Termin Lieder einstudieren.
Anke Boden und Jutta Kutscher konnten schnell Helene Kochhäuser mit ihrem Akkordeon zur musikalischen Begleitung gewinnen.
Ein Glücksfall, denn Helene übernahm gleichzeitig die Anwerbung von Sängerinnen über die Ladentheke ihrer Metzgerei hinweg.
Der Erfolg konnte sich mit einem Auftritt am Bunten Abend vor den Wettinger Freunden sehen, bzw. hören lassen. Ermutigt durch diesen Erfolg gesellten sich nun auch die Zurückhaltenden und verstärkten die kleine Gruppe.
In Helenes Wurstküche konnte man ganz ohne Öffentlichkeit den Erfolg genießen, und dort wurde auch die Gründung des Frauenchors Oberbieber im Jahr 1977 beschlossen.
Man traf sich von nun an 14tägig zu Proben in der „Dorfschänke“ in der Hauptstraße.
Die Vereinsbedingungen waren streng .
Nur, wenn der Partner Mitglied im MGV war, konnte man dem Frauenchor beitreten.
Eine Regelung, die später als nicht zeitgemäß fallengelassen wurde.
Zum geselligen Teil gehörte das monatliche Treffen in der Gaststätte Weinhold, heute in Ellas Biberbau.
Heute besteht der Verein aus insgesamt 52 aktiven und passiven Mitgliedern.
Es dürften gerne mehr aktive Chorfrauen sein, aber auch in dieser Gruppe gibt es ein Nachwuchsproblem.
Seit 1994 ist Brunhilde Pfefferkorn Vorsitzende des Frauenchors Oberbieber.
Ein gut organisierter Ausflug alle zwei Jahre, mindesten vier Tage lang, sorgen für die notwendige Motivation und Freude unter den Frauen.

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